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Vom Mann zur Maschine
Moritz Klammers Weg vom Shape Tool zum Pistengerät
06.06.2019

Kaum jemand hat seinen Werdegang innerhalb der Shape Academy so direkt und geradlinig verfolgt wie Moritz Klammer. Seine Karriere, die auf der Turracher Höhe ungeplant mit einem Ausflug ins Cockpit eines Pistengeräts startete, ging jetzt nach sieben umtriebigen Jahren in den Alpen ebendort in die professionelle Verlängerung.

Moritz hat schon früh begonnen, Ski zu fahren. Zunächst im Rennanzug, erkannte er bald, dass ihm kreative Tricks und Airtime mehr geben, als der Kampf um Hundertstel. Deshalb tauschte er mit 12 Jahren seine Rennski gegen freestyle-taugliche Twintips und hat sich fortan als Freeskier dem Style und nicht mehr dem Speed verschrieben. Und mittlerweile frönt er dem Freestyle am liebsten in der Luft, denn „Kickerspringen ist einfach geil“. Jeder, der den Sport lebt, weiß, dass es bei dieser Sportart immer auch um Kreativität geht – und das nicht nur in Bezug auf die Tricks, sondern eben bei der Basis dafür, dem Snowpark-Setup.

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Der Traum vom eigenen Park

„Beim Shredden hab ich mir immer wieder überlegt, welche Obstacles ich gerne fahren würde. Deswegen wollte ich unbedingt einmal selbst einen Park bauen und meine Ideen verwirklichen“, erklärt Moritz seine Grundmotivation für seine Bewerbung bei der Shape Academy.

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Mit „frischen 18 Jahren“, wie er sagt, startete Moritz vor 7 Jahren seine Karriere als Headshaper im Snowpark Turracher Höhe. „Ein Kollege von mir hat damals für die Shape Academy gearbeitet und der hat mich nach dem Bundesheer auf die Idee gebracht, shapen zu gehen“, erzählt Moritz. So kam der junge Osttiroler ins steirisch-kärntnerische Grenzgebiet in den Snowpark Turracher Höhe. Gleich zum Start seiner Karriere bekam er als Headshaper eine ordentliche Portion Verantwortung übertragen. Doch dabei sollte es nicht bleiben, wie Moritz lachend erzählt: „Mein Parkdesigner, der gleichzeitig unser Pistengerätfahrer für den Park war, fiel plötzlich leider verletzungsbedingt aus, aber ich brauchte natürlich trotzdem jemanden, der mit dem Pistengerät den Park präpariert. Nachdem ich die Verantwortlichen darauf angesprochen hatte, hieß es: Nix da – Du fährst!“

Zu diesem Zeitpunkt besaß Moritz gerade einmal ein Jahr seinen Führerschein, wurde einen Tag lang auf die mächtige Maschine eingeschult und präparierte danach eine Woche lang den Park – mit äußerster Vorsicht und einigen Schweißperlen auf der Stirn. Diese ersten Erfahrungen waren allerdings genug, um ein Feuer zu entfachen, das im Winter 2018/19 wieder kräftig zu lodern begann.

Langersehntes Comeback in der Maschine

Über Stationen in Obergurgl, Schöneben und St. Johann wurde Moritz in der Saison 2018/19 wieder zurück in den Snowpark Turracher Höhe berufen. Wieder saß er im Pistengerät, doch dieses Mal gehörte er ganz offiziell ins Cockpit des PRINOTH. „Man fühlt sich irgendwie wieder wie ein Kind mit diesem große Fahr-, oder besser gesagt, Werkzeug. Es ist einfach faszinierend, was für Schneemassen du mit so einer Maschine bewegen kannst“, zeigt sich Moritz begeistert von seiner neuen Aufgabe.

Für die Zukunft möchte Moritz gerne auf der Turracher Höhe bleiben. Denn er hat sich vorgenommen, den Park, sich selbst und natürlich seine Maschinen-Skills weiterzuentwickeln.

Wie lang ich bei der Shape Academy bleiben will, steht in den Sternen, aber jetzt gerade taugt es mir voll!“

Die Shape Academy hofft jedenfalls auf viele weitere Jahre mit Moritz. Und wer nach dieser Bilderbuchkarriere vom Shaper zum Groomer selbst auf den Geschmack gekommen ist, kann sich jederzeit HIER für einen Job bewerben!

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